Holi! Das weltbekannte Farbenfestival von Indien findet in diesen Tagen statt. Ich habe das grosse Glück, zu dieser Zeit in Indien zu verweilen. Ich wusste bereits vor meiner Abreise, dass es Anfang März zum Einläuten des Frühlings stattfinden wird. Aber ich dachte zuerst, das Festival finde nur an einem Ort in Indien statt. Dabei wird es in ganz Indien ausser in den südlichsten Staaten zelebriert – und somit auch in meiner Stadt Bhopal.

Eine bunte Truppe aus kleinen und grossen Kindern.

Eine bunte Truppe aus kleinen und grossen Kindern.

Ich freue mich riesig; es kommt Vorweihnachtsstimmung auf, als mir die Händler beim Verlassen der Läden „Happy Holi“ wünschen. Meine Arbeitskollegen und Mitbewohner sind an diesem Wochenende zu ihren Familien gefahren, um ihre Liebsten mit Farben zu beschmeissen. Mein Freund, Arbeitskollege und Mitbewohner Laxman hat mich in sein Heimatdorf eingeladen. Diese Einladung kommt von Herzen und ist ernst gemeint. Aber ich kann und will nicht alle annehmen. Wenn ein Westler an solchen Feierlichkeiten zugegen ist, dann verhalten sich die Inder anders. Sie kümmern sich nur noch um den Gast und vernachlässigen ihre eigenen Bedürfnisse und Familienmitglieder . Zudem ziehe ich als Weisser auf dem Land zu viel Aufmerksamkeit auf mich. Viel mehr als mir lieb ist. Deshalb steht es mir nicht an, in jede Hochzeit und jedes Fest reinzuplatzen – auch wenn ich noch so herzlich eingeladen bin. Das Farben schmeissen ist eine hinduistische Tradition und wird zu Ehren des Gottes Krishna zelebriert. Er ist die Inkarnation des Höchsten. Krishna hat immer eine Bambusflöte im Mund und Pfauenfedern im Haar. Deshalb spielen meine Mitbewohner wohl gerne Flöte; und auf der Straße kann man an jeder Ecke Pfauenfedern kaufen.

Holi Starter Kit

Alleine werde ich an diesem Farbenfest sowieso nicht sein. Bin ich ja sowieso nie in Indien. Ich habe bereits mit meinem Kumpel Mohsin und seiner Crew über Whatsapp geschrieben. Sie wollen am Freitag Holi spielen. Es heisst nämlich Holi spielen und nicht feiern. Erwartungsvoll gehe ich an den Markt und kaufe mir auch einige Tütchen dieses leuchtenden Pulvers, das an jedem Stand in allen erdenklichen Farben erhältlich ist. Das Pulver scheint so grell in der Sonne, dass es mich blendet. Im Produktsortiment der Händler stehen Wasserpistolen, Eimer, Wasserfarbe, Farbschleudern, Mischlöffel und auch neue Klamotten für den Tag danach. In meinem Reiseführer steht: Zieh AUF KEINEN FALL deine Lieblingsklamotten an! Die einzig Holi-Farbe man auch bei 90 Grad und dem stärksten Waschmittel nicht mehr weg. Schliesslich bin ich zurück im Guesthouse und lege mein Holi Festival Starter Kit auf den Balkon.

Dann ruft mich Umang an. Eine Freundin von Mohsin, die ich von der The Optimist-Redaktion kenne. Umang ist wie Mohsin – ein Hans-dampf-in-allen Gassen und sichtlich stolz auf ihren schlanken Körper wie auf ihren Facebook-Bildern unschwer erkennbar ist. Sie erinnert mich an eine indische Ausgabe von Rihanna. Umang gründet neben dem Studium bald ihr eigenes Fashion-Label. Sie möchte dabei klassische Kurta-Schnitte mit modernen Digitalprints mixen. Umang hat mir mal gesagt: „Weisst du, warum die Inder so gastfreundlich sind? Weil sie sich wünschen, dass ihr uns nie in eurem Leben vergisst“. Sie hole uns in einer Viertelstunde ab, sagt sie kurz angebunden. Ich kann nur noch fragen, ob wir mit Farbe besudelt werdenß Sie meint, nur mit trockener Farbe – und beendet das Gespräch. Was soll das nun heissen? Ich ziehe einen Kompromiss aus Kleidern an. Wobei ich sowieso nicht viele Klamotten nach Indien mitgebracht habe. Vor wenigen Monaten wusste ich nicht mehr, wohin mit all meinen Kleidern, weil ich es doch auch liebte, zu shoppen und Fashion zu zelebrieren. Aber der Rucksack, den ich auf meine Reise mitnahm, setzte diesen Momenten ein jähes Ende und gebot mir Platz zu sparen. Aber vielleicht ist weniger mehr.

Wer hat noch nicht, wer will nochmals?

Wer hat noch nicht, wer will nochmals?

Warm-up mit den Kids

Umang fährt los und ich denke, heute ist doch erst Donnerstag. Wir wollen doch am offiziellen Holi-Tag – am 6. März – unsere Farbenexplosion zelebrieren. Schliesslich halten wir vor einem Museum. Es ist zwar nicht das gleiche wie letztes Mal – sondern das Museum of Man – aber es versammelt sich wieder die gleiche Horde Kinder davor. Die Kids aus den Slums, mit denen ich schon Englisch gelernt oder gemalt hatte. Wir haben ihnen Farbe mitgebracht, weil sich die Eltern keine leisten können, um mit den Kindern Holi-Festival zu spielen. Ich begrüsse meinen Freund Mohsin, der sich überall betätigt, wo man Gutes für Benachteiligte tun kann. Kaum habe ich mich von der Umarmung gelöst, legt sich eine grüne Wand über mein Augenlicht. Umang hat mir als Begrüssung bereits eine Handvoll Pulver verpasst. Das Warm-up findet also mit den Kindern und einigen groß gewachsenen Kinder statt. Mohsin schnappt sich ein Tütchen blaue Farbe, George eines mit pinker Farbe, Piyush eines mit violetter, Umang hat die grüne und wir beginnen uns hemmungslos mit Farbe zu bewerfen und bestreichen unsere Gesichter zu einem Potpourri aus Komplementärfarben. Der Farbenstaub in der Luft vermischt sich zu einem Regenbogen. Ich bin bereits am ganzen Kopf eingesaut und sehe aus wie ein lebendiges Kunstwerk. Die rund hundert Kids sitzen noch brav auf dem Platz in einer Reihe und lauschen den Instruktionen von Piyush´s Mutter.

Ein spezielles Klassenfoto

Ein spezielles Klassenfoto.

Dann gibt sie mit der Hand ein Zeichen – „die Spiele mögen beginnen“. Ich verteile den Kleinen die Farbtütchen, in dem ich zwei Jungs gleich eine halbe Tüte Pink auf dem Kopf ausschütte, während ein Mädchen an mir hoch springt und meinen Nacken mit Gelb einstreicht. Ich male ein anderes Mädchen mit einer Zahnlücke an den Backen an. Sie kicherte so laut, als würde ich sie aus kitzeln. Dann verpasst sie mir einen Nasenstüber voll Rot. Wir kugeln uns vor Lachen, springen und tollen herum wie kleine und grosse Kobolde, bis die Farbtütchen alle sind.

Dann gibt es noch ein Gruppenfoto, in dem alle vor Freude über die Farbenpracht ganz von alleine strahlen. Umang liefert uns wandelnde Google-Signete zu Hause ab. Beim Abschieds-Selfie stellt sich heraus, dass ich am meisten gewütet habe und leuchte wie eine pinke Glühbirne. Wir sehen uns im Badezimmer im Spiegel an und können das Grinsen die nächsten Stunden nicht verkneifen. Zum Abschied hatte Umang noch gesagt, dass sei erst der Anfang gewesen. Als ich dusche, verschwindet die Farbe problemlos im Abfluss. Meine Erinnerungen an das Farbenspektakel bleibt aber noch den ganzen Abend bestehen. Die kichernden Kinder mit den roten Bäckchen und die strahlenden Marsmännchen bleiben da, als ich die Augen schliesse.

Mit Farben zu spielen schweisst zusammen

Mit Farben zu spielen schweisst zusammen

Festival im Garten

Trotzdem hatte Umang Recht wie sie am nächsten Tag herausstellt: Um elf Uhr steht sie wieder da. Die Sitze in ihrem Wagen, die tags zuvor noch von einer roten Pulverschicht bedeckt waren, sind blitzblank. Ich habe mich heute vorbereitet und mein Holi-Festival-Outfit angezogen. Eine Hose, die ohnehin schon farbig ist, ein weißes Hemd, dass ich nicht mehr möchte, weil es mich zu sehr an einen Banker erinnert, aber dafür die Farbe am besten zur Geltung bringt, und Flips-Flops, ein Schuhwerk, das ich gar nicht mag. Zudem habe ich mein altes Handy dabei und keine Brieftasche.

Wie sich auf der Fahrt herausstellt, feiern viele Inder Holi nicht an einem öffentlichen Platz, sondern bei sich im Quartier oder im Garten. Wir beobachten unterwegs zwar auch einige Leute auf einem Platz neben grossen Boxen tanzen. Das erinnert mich an das Fusion Festival in der Nähe von Berlin, wo ich letzten Sommer tanzen war. Die Beats sind tatsächlich unerwartet hart und mehr Techno als House. Als Europäer verstehe ich unter einem Festival aber sowieso etwas anderes: Wir Europäer haben uns gestern noch einige Flaschen Bier besorgt. Wir dachten, die Sause steigt erst abends und nicht schon morgens. Und beim feiern kann (oder muss) man doch trinken. „Warum halten wir nicht dort und tanzen?“ frage ich Umang und zeige auf den Freiluftclub. „Nein, da sind nur eine Horde besoffener Jungs“, winkt Umang ab. „Das ist viel zu gefährlich für mich“, grinst sie. Natürlich wird am Holi Festival Alkohol getrunken. Wie an jedem Fest auf der ganzen Welt – egal ob in Peking, Teheran, Berlin oder Mexiko City. Auch wenn weit und breit kein Glas Bier steht. Holi bedeutet eben nicht nur hemmungsloses Farbenwerfen, sondern an diesem Tag kommt das wuselnde Leben in Indien zum Stillstand. Es herrscht Ausnahmezustand. Bei den Gemütern der Menschen und auch im Stadtleben. An einem Tag im Jahr haben wirklich alle Läden geschlossen, niemand arbeitet, ja sogar die Ampeln werden abgeschaltet. Die Polizei feiert auch Holi.

Schonungslos farbig

Wir halten vor dem Haus von Tuhin. Er hat sturmfrei, seine Eltern sind in Delhi. Es scheint aber niemand da zu sein. Ich höre keine laute Mucke, kein Gelächter und trete verwundert in den Garten ein. Es erwischt mich ein kalter Schauer und ich drohe für eine Sekunde unter einer Welle zu ertrinken. Als Begrüssung haben mir die Jungs einen Eimer Wasser von oben auf dem Balkon über den Kopf gekippt. Ich bin bis auf die Boxershorts nass und stehe da wie ein begossener Pudel. Meine Freunde krümmen sich bereits vor Lachen. Die Botschaft dieses Empfangs ist klar: Jetzt kommt Hardcore Holi spielen. Mit Wasser und Farbe, die sich unter die Haut bohrt. Dann duschen sie Umang mit einem Eimer ab und werfen ihr eine Wolke grüner Farbe ins Gesicht. Piyush springt aus dem Haus, rennt auf seinen Kumpel Mohsin zu und streicht seine weisse Kurta mit zwei Plastikdosen Rot und Grün voll. Ich ziehe mein Farbtütchen hervor und schütte sie Umang´s Schwester über den Kopf. Dann bekleckert sie mich mit rosa Farbe und innert Minuten verwandelt sich mein weisses Hemd in einen Pantone-Fächer. Zum Glück habe ich mein altes iPhone mitgenommen, um wenigstens ein paar Erinnerungsfotos zu schiessen. Die Farbe verkriecht sich zwischen den Splittern des eingeschlagenen Displays.

Die beste Droge: Farben

Die beste Droge: Farben

Mein Gesicht ist rosa und hat als Kriegsbemalung für das Spiel blaue Streifen unter den Augen. Wir füllen die Eimer mit Wasser, ich leere Tuhin einige Liter über den Kopf, er tropft und fällt mir lachend in den Arm. Wir sind inzwischen alle klitschnass und schmieren uns ein. Wir schmeissen uns nicht nur Farben an, sondern schmeissen uns auch weg vor Lachen. Farben sind wohl der direkteste Ausdruck von Freude und Freundschaft. Das Wasser weicht unser Gemüt auf  – und weil wir dazu auch noch wie Phantasiefiguren aus Avatar oder Krieg der Sterne aussehen, lachen wir uns halb tot, wenn wir uns in die Augen blicken. Bei jedem Augenschlag sehen meine Freunde wieder anders aus. Die Farbe, die langsam über die Wimpern in die Augen tropft ist ein echter Filter für diese echten Bilder.

Dann packen mich die Jungs an den Armen und Beinen, Mohsin richtet hinten beim Wasserhahn eine besonders üble Farbmischung an und dann schütten sie mir gleich zwei Eimer Farbe ins Gesicht. Die Farbe tropft von meinen Wimpern und als ich mit Umang ein Selfie schiesse, sehe ich, dass meine Zähne ganz blau sind. Zum Glück kriege unvorbereitet gleich nochmals ein Wasserklatsche ab und weil mein Mund vom ewigen Gelächter noch halb offen ist, spült es mir die Farbe wieder von der Zunge weg. Der Boden ist mittlerweile so rot als hätte hier eben ein Blutmassaker stattgefunden. Umang ist mit ihrem blauen Gesicht nicht mehr zu erkennen und ich sage ihr: „Kennst du den Film Avatar?“. Sie streckt mir die Zunge raus und zaubert zu meinem Erstaunen noch einen Gartenschlauch hervor, den sie mir ins Gesicht presst. Meine Kleider sind schwer von der Nässe.

Krieg der Sterne meets Avatar

Wir sind alle zu Fabelwesen mutiert, die sich mit Jeans und T-Shirt als Menschen getarnt haben. Mohsin erinnert auch mehr an ein Alien als an einem Menschen und Piyush ist nur noch an seinen beiden spitzen Vorderzähnen als mein Kumpel zu erkennen. Wir sind bachnass und meine Kobold-Backen schmerzen vom Lachen. Sogar Michael Jackson auf dem T-Shirt von Piyush ist kaum mehr zu erkennen. Ich schaue Mohsin an und kriege einen erneuten Lachanfall, er lacht zurück und meint, ich solle mich doch mal selbst im Spiegel anschauen. Ich sage ihm: „In Berlin gibt es auch ein Holi Festival. Dort benutzen sie aber nur trockene Farbe und es findet in einem eingezäumten Gelände statt, in das man Eintritt bezahlen muss“. Mohsin schüttelt verständnislos den Kopf. Ich auch – dieses Möchte-Gern-Spetakel in Deutschland hat mit diesem Holi so viel gemeinsam wie Go-Kart-Rennen und Formel Eins. Die Farbe ist alle. Wir tanzen zu Musik und fallen uns vor Glück immer wieder in die Arme, feiern und spielen weiter.

Ein wahrer Farbenorgasmus! Am Schluss sind wir alle pink und alle gleich – die Farbe ist ein Ausdruck unserer Freundschaft, die durch dieses Erlebnis nochmals ein gewaltiges Stück gewachsen ist. Wie meine Zuneigung zu dieser Truppe – obwohl ich sie erst ein paar Wochen kenne. Aber das ist das Geheimnis der Inder: Der Grund, warum sie mir so schnell ins Herz wachsen. Entweder teilen sie als Mitbewohner und Arbeitskollegen 24 Stunden deines Tages oder sie laden mich zu solchen Erlebnissen ein, die ich nie mehr vergessen werde. Und dementsprechend brennen sich mir die Menschen, mit denen ich sie erlebe, in mein Herz ein. Als in der Nähe des Schauplatzes eine Flasche Wasser kaufen will und die Geldscheine aus meiner Tasche krame, sind sie natürlich hellrot eingefärbt. Der Mann am Stand lächelt und sagt: „Nei“. Er mag das Geld nicht annehmen. Vielleicht behalte ich diesen Schein als Erinnerung.

Vor Glück triefend

Vor Glück triefend

Eine gute Erinnerung verschwindet nicht so schnell

Mohsin nimmt mich auf seinem Motorrad zurück zum Guesthouse. Auch unterwegs muss ich immer noch grinsen, weil überall farbige Menschen herumfahren. Eine Teletubbie-Familie, zwei Sternenkrieger mit grünen Gesichtern, ein pinker Buddha in einer Rikscha. Und weil das alles so selbstverständlich wirkt, ist es eben echt. Die Leute haben keinen Eintritt bezahlt, um sich so vollzusauen, sondern sie tun das aus Tradition. Wie zusammen in den Tempel zu gehen oder einen Ausflug an den See zu machen. Ich hatte heute einige der witzigsten Stunden meines Lebens. Durch diese überschwängliche love and happiness hatte ich glatt vergessen, dass ich dafür keinen Schluck Alkohol getrunken hatte und es noch immer hell draussen ist.

Mich erinnert Umang an ein Wesen aus dem Film Avatar

Mich erinnert Umang an ein Wesen aus dem Film Avatar

Als ich wieder etwas von dem Trip mit den vielen Farben runterkomme, begebe ich mich in die Dusche. Ich schalte das Wasser an, seife mich mit voll und schütte die Eimer – diesmal mit ungefärbtem Wasser – über meinen Kopf. Das Badezimmer ist im Nu pink. Doch die Farbe bleibt am meinem Körper haften. Ich dusche weiter, über eine halbe Stunde. Nichts passiert. Nur das Haar ist statt pink wieder dunkelbraun. Meine Nägel leuchten wie ein Weihnachtsbaum. Ich rufe Mohsin an und frage: „Du, ähm wie kriegt man denn jetzt diese Farbe wieder weg?“ Er sagt gelassen: „Gar nicht. Du kannst es mit Teig versuchen, aber auch das wird wenig bringen. Gedulde dich ein paar Tage. Dann verschwindet die Farbe von selbst.“

Ich bereite mir in der Küche also einen Teig, dusche nochmals, diesmal mit warmem Wasser.  Dann schmiere ich meine Hände und Füsse mit Zitrone ein. Sie soll die Farbe wegätzen. Ich schaue mich wieder im Spiegel an. Das Gesicht ist nun nicht mehr pink, sondern rötlich wie ein Apfel und brennt höllisch. Die Farbe befindet sich noch immer an meinem Körper. Ich setzte mich auf den Balkon, betrachte meinen rötlichen Bauch und die pinken Nägel, die genau gleich aussehen wie bei einem Mädchen. Dann schaue ich nach unten, beobachte die grünen und roten Gestalten, die durch das Quartier wandeln. Ich wünsche mir insgeheim, dass die Farbe noch möglichst lange da bleibt. Als Erinnerung an einen der schönsten Tage meines Lebens.

Für das pure Glück braucht es nicht viel: Ein sonniger Tag, eine Handvoll Freunde, die sich wie eine Familie anfühlen und viel Wasser, Farbe und Eimer.

Für das pure Glück braucht es nicht viel: Ein sonniger Tag, eine Handvoll Freunde, die sich wie eine Familie anfühlen und viel Wasser, Farbe und Eimer.